Muscheln am Strand von Westkapelle

 

Sechs gute Gründe: Teil 1 – die Strände!

Vielleicht erinnerst du dich noch an die RTL Sendung „Sieben Tage – Sieben Köpfe“? Nun, wir bei Info-Zeeland.de sind nur „Sechs Köpfe“ und jede/r hat einen ganz eigenen Grund, immer wieder nach  Zeeland zu müssen. Bei uns heißt das Motto also: „Sechs Köpfe – Sechs Gründe“.
Es schreibt    mevrouw Betty:
Als ich wusste, dass ich jetzt an der Reihe bin, etwas über meinen wichtigsten Grund für einen Urlaub in Zeeland zu schreiben, habe ich auf der letzten Familienfeier mal in die Runde gefragt, was die anderen meinen. Wie aus einem Mund kam die Antwort: die Strände am Meer. Aber dann schauten mich einige fragende Augenpaare an: Die Strände, ist schon klar. Aber was willst du da so groß schreiben? Toll, fertig!

 

Zeelands Strände – vielfältiger als gedacht

Fangen wir doch mal ganz im Süden, in Vlissingen an und gehen dann im Uhrzeigersinn vor bis nach Vrouwenpolder.
Strand von Vlissingen mit Badegästen und nahem Containerschiff

Die Containerschiffe sind am Strand von Vlissingen zum Greifen nah

Direkt unterhalb des Boulevards mit seinen kunterbunten Hochhäusern findet ihr den Hausstrand von Vlissingen. Dichter ziehen die großen Dampfer wohl nirgends an der Halbinsel Walcheren vorbei. Und irgendwie hat so ein Stadtstrand ja auch etwas. Okay, vielleicht eher für die Bewohner der Stadt, die in der Mittagspause mal für eine Stunde die Sonne genießen.

Ich liebe Stadtstrände. Vlissingen ist natürlich nicht mit Spanien, mit San Sebastian oder Barcelona zu vergleichen. Aber vom Strand direkt in die Einkaufszone oder die Restaurantmeile schlendern zu können, das ist auch in Vlissingen möglich und für mich immer wieder ein Erlebnis.

Wenn du im Uhrzeigersinn nur ein wenig auf „Zwanzig vor rückst“, findest du Strandidylle pur. Du gehst einfach eine Viertelstunde Richtung Dishoek oder radelst ein paar Minuten und schon findest du selbst in der Hochsaison traumhaft einsame Strandabschnitte. Übrigens: Vlissingen ist die einzige Stadt der Niederlande mit einem Strand, der gen Süden zeigt.
Sonnenuntergang am Strand von Zoutelande

Sonnenuntergang am Strand von Zoutelande

 

Die zeeuwse Riviera in Zeeland

Der Strandabschnitt mit den meisten Sonnenstunden der Niederlande soll hingegen zwischen Dishoek, Zoutelande und Westkapelle liegen. Auf jeden Fall ragen am Rand der Strände die gewaltigen, bis zu 42 Meter hohen Dünen auf. Durch eine neue Ferienhaussiedlung ist Dishoek inzwischen kein Geheimtipp mehr. Aber auf dem gut 10 Kilometer langen Abschnitt kannst du natürlich immer noch ein ruhiges Plätzchen finden. In Zoutelande kann es bei Flut hingegen schon mal etwas knubbelig am Strand werden. Hier gilt ebenfalls: Wenn du dich etwas von den Dorfzentren entfernst, wird es sofort einsamer. Aber auch dort sind die Strandpavillons zum Essen und Trinken nie weit entfernt.
Strand und Dünen von Zoutelande im Sommer mit vielen Badegästen

Hohe Naturdünen hinter dem Strand von Zoutelande

 
Wenn du gerne wanderst, musst du unbedingt über die hohen Dünen rund um Zoutelande spazieren. Von den ausgewiesenen, befestigten Wegen hast du einen phantastischen Blick über die Westerschelde. Ich könnte von einer der zahlreichen Bänke manchmal stundenlang auf das Meer schauen.

Etwas für Lauffaule und Wohnmobilisten

Hinter dem Hausstrand von Westkapelle wird der Deich niedriger und ist in großen Teilen bis hinunter ans Meer asphaltiert. Du kannst im wahrsten Sinne des Wortes mit deinem Auto vorfahren. Angler nutzen diesen Strandabschnitt sehr gerne. Und vor allem Richtung „elf Uhr“, also Richtung Domburg, stehen tagsüber die Wohnmobilbesitzer. Sie können quasi aus ihrem Wohnzimmer direkt ins Meer hüpfen. Auch Motorradfahrer lieben diesen zwar kurzen aber befahrbaren Strandabschnitt. Hier findest du dann auch schon wieder schmalere Sandstreifen am Ufer.

 



 

Domburg und Oostkapelle – Zeelands Strandbäder

Strand Domburg mit vielen Badegästen

Direkt am Dorf sind die Strände im Sommer schon mal recht voll

Den Strand von Domburg schätzten schon vor mehr als 100 Jahren die ersten Touristen. Von hier aus kannst du stundenlang laufen bis du letztendlich am schützenden Sturmflutwehr der Oosterschelde ankommst. Doch der Reihe nach. Auch rund um Domburg gilt die Regel: Magst du den Rummel, such dir einen Platz in der Nähe des Dorfes. Gehst du einige Minuten, findest du deine Ruhe. Hier ist das Meer meist deutlich ruhiger. Ungefährlich bleibt es für kleine Kinder aber trotzdem nicht.

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Um an den Strand von Oostkapelle zu gelangen, musst du ohnehin ein wenig wandern. Allerdings gehst du durch das Naturschutzgebiet de Manteling. Die knorrigen Bäume lassen den Grünstreifen vor dem Strand teilweise wie einen verwunschenen Wald erscheinen. In der Dämmerung kannst du eventuell sogar Rehe beobachten. Pferde grasen auf großen Flächen zwischen Wald und Meer. Du kannst eigentlich bei jedem Besuch etwas Neues entdecken.

 

Kurz nach „High Noon“ – der Strand von Vrouwenpolder

Das ist nun wirklich mal ein Strand – lang wie breit. Deine Kinder finden eine riesige Fläche zum Toben. Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen, dass die Nordsee zu ungestüm werden könnte. Und weil dieser Strandabschnitt von Zeeland bei Familien so beliebt ist, gibt es hier auch jede Menge große Spielplätze direkt am Meer. Da kommt keine Langeweile auf am Strand von Vrouwenpolder.
Familie am Deichübergang von Vrouwenpolder

Hier können die Kinder so richtig toben – der Strand von Vrouwenpolder

Ja, und wenn wir unseren Uhrzeiger dann weiter rücken lassen, dann ist es vorbei mit dem Strand am Meer. Dann kommt das Veerse Meer mit den Orten Veere und Arnemuiden, einem Vorort von Middelburg. Doch dieses Binnengewässer ist ja ein anderes Thema.

 

Ein Beitrag von mevrouw Betty. Mehr von der Autorin? Klick auf das Schaf.  

 

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