Zwei ältere Angler bei Zoutelande

Auch für Angel-Anfänger ein unerwartetes Erlebnis!

Zum Angeln und zu den Fischen bin ich ehrlich gesagt auf Umwegen gekommen. Köder anbinden, Rute auswerfen, das schien mir immer ein bisschen öde. Jeder Angler wird mich auslachen, aber die Vorzüge habe ich erst später begriffen – nach einer mehrwöchigen Wandertour mit Kumpels, bei der wir uns quasi aus dem Meer und den Flüssen ernährten. Fallen stellen oder jagen, das kam nicht in Frage und so saßen wir so manchen Abend gemeinsam an der Bucht, auf den Klippen und ich fand Angeln schließlich so gut, dass sich seit dieser Zeit öfters auch mal alleine an die Küste fahre. Und dann entdeckte ich Zeeland, mit vergleichsweise wenigen Regeln und unzähligen Möglichkeiten zum Sportangeln. Das solltet ihr auf jeden Fall mal probieren.
Fischreiche Provinz Walcheren mit vielseitigen Angeboten.

 

Aktiv oder tiefenentspannt an der zeeuwse Küste

Angeln und Zeeland, das passt in jederlei Hinsicht. Schließlich ist hier überall Wasser zu finden. Egal ob salzig im Meer oder in den Marschen, in Bächen und Flüssen – für Angler gibt es überall beste Plätze und dabei sind die lässigen Freizeitfischer genauso willkommen wie Fans vom Sportangeln!

 

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Am Strand, auf dem Deich sind nur die Schreie der Möwen zu hören, das Rauschen der Wellen und selbst wenn Ihr keine besonders dicken Fischen aus dem Wasser zieht, so ist eine Angeltour in Zeeland fast schon so etwas wie Tiefenentspannung. Also die optimale Ergänzung für einen Aktivurlaub oder eben für die relaxte Reise ohne Hektik zwischen den Dünen.

 



 

Die Regeln für Angler auf Zeeland…

… sind nicht sonderlich kompliziert. Aber im Vorfeld solltet ihr bedenken, sind die einzelnen Genehmigungen zum Angeln einzuholen. Wenn Ihr im Süßwasser die Leinen auswerfen wollt, dann braucht ihr den VISpas, das ist so eine Art Angelpass, der übrigens dann auch in den Kanälen rund um Walcheren und auch in einigen Salzwassermarschen gilt.

Angeln auf Zeeland bietet das volle Angebot für Sportfischer und Freizeitangler. Beste Plätze entlang von Strand und Deichen, fischreiche Gewässer und vergleichsweise simple Regeln machen die Region zu einem echten Hotspot.

Solltet ihr jedoch das klassische Sportangeln bevorzugen und das in den Küstengewässern betreiben, dann ist kein Angelschein erforderlich! Beste Plätze dafür finden sich entlang der Deiche und Strände, allerdings dürft ihr nur zwei Angeln und bis zu drei Haken verwenden.

 

Angel-Eldorado zwischen Westkapelle und Domburg

Zwei Angler auf Klappstühlen bei Westkapelle

Angler zwischen Westkapelle und Domburg

Kleiner Tipp: Rund um Domburg und an den nördlichen wie südlichen Stränden dieser Region ist kein Angelschein erforderlich! Auch gibt es dort keinerlei Beschränkungen bei Angeln, Köder oder Haken, was für passionierte Fans vor allem vom Sportangeln beste Bedingungen garantiert. Im Winter lässt sich prima vom Boot aus angeln. Dabei sind Karpfen, Weißfische, Barsche und Hechte vielerorts recht schnell am Haken. Bei der Auswahl von Ködern solltet ihr am besten auf die typischen Wattwürmer setzen. Auch Seeringelwürmer sind geeignet. Solltest Du freilich spezielles Zubehör benötigen, dann finden sich im Umland eine ganze Reihe von Anglerfachgeschäften.

 

Achtet auf Molen – diese vorgelagerten Angelplätze sind besonders populär und eine geniale Ergänzung zum Strandangeln. Auch lohnt sich ein Versuch in den Binnengewässern mit Salzwasser, eine weitere Besonderheit der Halbinsel Walcheren.

 

Von Ködern und Brandungsangeln

Ungemein beliebt ist das Brandungsangeln. Die Binnenmeere bieten sich an – rund um Vlissingen, zwischen Domburg und Westkapelle finden sich eine Menge toller Angelplätze. Einzig die Fangquote beim Brandungsangeln müsst ihr beachten: Pro Angler darf nur ein Wolfsbarsch gefangen, Haie müssen zurück ins Meer gesetzt werden! Wenn ihr Erfolg habt, dann wartet ein delikates Abendessen, selbst gefangen und frisch zubereitet etwa auf dem Grill am Strand. Sicher ist die Region um Domburg für Anfänger und Profis gleichermaßen gut geeignet, zumal es für das offene Meer wie schon erwähnt eben auch keinen Angelschein braucht. Es ist aber empfehlenswert, auf die Schilder an den Strandabschnitten zu achten, dort findet ihr im Zweifel weitere Informationen.

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